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Georg Hufnagel wurde 2016 mit der Kampfrichtermedaille des FLVW in Silber ausgezeichnet.

Mit großer Bestürzung haben die westfälischen Leichtathleten vom plötzlichen und völlig unerwarteten Tod des Kampfrichters Georg Hufnagel (SC Union 08 Lüdinghausen) Kenntnis nehmen müssen. Der 58-jährige Kampfrichterobmann des Kreises Ahaus/Coesfeld war insbesondere als Starter und Schiedsrichter unermüdlich bei zahlreichen Sportfesten und Meisterschaften – bis hin zu Deutschen Meisterschaften – im Einsatz. In der Helmut-Körnig-Halle in Dortmund war er in den vergangenen Jahren bei fast allen Hallensportfesten als Starter tätig. Daneben engagierte sich Georg Hufnagel auch als Referent für den Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) in der Grundausbildung von Kampfrichtern.

Es war ein Glücksfall für die westfälische Leichtathletik, als er im Jahre 2008 aus dem Raum Frankfurt, wo er bereits in der Leichtathletik tätig war, mit seinen beiden Kindern nach Lüdinghausen zog. Von da an hatte der Verein SC Union 08 Lüdinghausen, der Kreis Ahaus/Coesfeld und der FLVW einen äußerst engagierten und fachkompetenten Starter, Obmann und Schiedsrichter in seinen Reihen.
Seine Begeisterung für die Leichtathletik hat er auf seine Tochter und seinen Sohn übertragen, die ebenfalls seit einigen Jahren als Kampfrichter tätig sind. Seit dem Jahr 2013 war er Kampfrichterobmann im Kreis Ahaus/Coesfeld, am 7. Dezember 2016 wurde er für sein Engagement mit der Kampfrichtermedaille des FLVW in Silber ausgezeichnet. Seine immer fröhliche Art, die Ruhe, die er ausstrahlte und sein großes Engagement werden unvergessen bleiben. Die Lücke, die Georg Hufnagel hinterlässt, wird kaum zu schließen sein.

Das tiefempfundene Mitgefühl gilt seiner Familie, insbesondere seiner Tochter, seinem Sohn und seiner Mutter.

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