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Uli Hörnemann stellt ein Lauferinnenportrait über Fabiane Meyer zur Verfügung, dass in der Aprilausgabe des Spiridon Laufmagazin erschienen ist:

Die Sonne neigt sich der Erde zu. Schon bald bricht der Abend an, als Fabiane Meyer flotten Schrittes den Anstieg hinauf stürmt. Ringsum türmen sich die Bäume wie ein riesiger Märchenwald. Ihre kahlen Kronen leuchten im fahlen Licht in einer Palette aus Grün- und Brauntönen. Stur schaut sie geradeaus und eilt keuchend vorbei. Ihr bleiben kaum Zeit und Muße, um die Schneeglöckchen zu genießen, die Vorboten des Frühlings, die zahlreich aus dem Boden geschossen sind. Auf dem letzten Stück führt der asphaltierte Weg irre steil zum Westerberg, mit 186 m die höchste Erhebung im sonst so flachen Münsterland. Kurz schaut sie auf, noch wenige Meter warten auf die einsame Läuferin, die von den Spaziergängern neugierigen Blickes verfolgt wird. Ihr Ziel ist der Longinus-Turm in der Nähe von Nottuln, der „Lange“, wie die Einheimischen sagen, der von seiner Aussichtsplattform in 24 m Höhe insbesondere im Sommer einen wunderschönen Panoramablick bis weit hinaus ins Ruhrgebiet bietet.

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